Die Geschichte des Pétanque Club Würzenbach

Die Gründungsversammlung fand am 12. November 1992 im Restaurant Würzenbach statt. Der damalige Präsident Fritz Wicki waltete seines Amtes bis im Jahre 1997. Der neue Präsident Andy Wespi führte die legendären SAP-Turniere beim Inselipark, direkt am See, ein. Im Sommer 99 fiel dieses Turnier, im wahrsten Sinne des Wortes, ins Wasser. Im gleichen Jahr drohte dem Pétanque Club die Auflösung, weil sich keine neuen Vorstandsmitglieder finden liessen. Es wurde laut über eine Fusion einem Boccia-Club nachgedacht. Soweit kam es nicht, weil das Präsidium im 2000 von Marcel Dürler übernommen wurde. Das SAP-Turnier im 2001 wurde neu beim Schulhaus Würzenbach durchgeführt. Im 2002 konnte Marcel Dürler für unseren Verein eine Holzhütte als Clubhaus erwerben. Die Holzhütte hatte in den letzten Jahren stark gelitten und benötigte dringend eine umfangreiche Sanierung. Im Oktober wurde mit den Sanierungsarbeiten begonnen und bereits einen Monat später fand die Eröffnungsfeier statt. Diese sehr kurze Umbauzeit wurde dank tatkräftiger freiwilliger Mithilfe von vielen Clubmitgliedern möglich. Im Jahre 2005 und 2006 war Lisbeth Niederberger die Präsidentin, danach übernahm der Schreibende das Präsidium. Die Idee, Pétanqueplätze im Freien unmittelbar beim Clubhaus zu erstellen, wurde erfolgreich umgesetzt. Durch zinslose Darlehen von PCW-Mitgliedern wurden die aufwändigen und nur mit grossen Baumaschinen zu bewältigenden Erdbewegungen finanziell abgesichert.

Die Terrasse unseres Clubhauses war nur bis zur Hälfte überdacht. Bei einem Platzregen mussten alle Anwesenden möglichst schnell ins Innere des Clubhauses flüchten, um nicht nass zu werden. Deshalb wurde im Jahre 2011 das Dach und die Terrasse verlängert. Seither können wir die gesamte Terrasse auch bei Regen benutzen.

Im Jahr 2012 wurden insgesamt 3 Baustellen miteinander bearbeitet. Dies erforderte viel Einsatz von allen PCW-Mitgliedern und eine gute Organisation.

Baustelle Grillplatz: Der gesamte Haupteingang zum Clubhaus, die neuen Natursteinwände und der Plattenbelag für den Grill wurden an die Hand genommen und neu gebaut.

Baustelle Natursteinwand: Eine komplett neue Natursteinwand entlang der Pétanqueplätze, das war mal die Idee. Wie viel Arbeit dann dahinterstecken würde, konnten wir nur erahnen. 40 Tonnen Steine sind aber doch ein wenig viel. Jeder einzelne Stein musste in die vorbereiteten Gitterkörbe platziert werden. Mit viel Kraft und Ausdauer konnte diese Grossbaustelle beendet werden.

Baustelle Küche: Die bestehende Küche hatte ausgedient und eine sehr gut erhaltene Occasionsküche stand in Rothenburg bereit, um abgeholt zu werden. Die Startschwierigkeiten waren vorhanden, aber nicht unüberwindbar. Heute strahlt die Küche in neuem Glanz. Leider mussten die Elektroinstallationen praktisch komplett erneuert werden. Diese Zusatzkosten belasteten unser Budget zusätzlich.

Die unteren Pétanqueplätze benötigten dringend eine neue Umrandung, damit die geschossenen Kugeln nicht im Würzenbach landeten. Das Budget musste eingehalten werden und als man sich einig wurde, welche Natursteine dafür verwendet werden können, legten wir im Spätsommer 2013 los. Mit Pickeln und Schaufeln wurden die Grabarbeiten von Hand ausgeführt, die Natursteine einbetoniert und mit Erdreich wieder zugedeckt. Das Ergebnis lässt sich sehen und unsere Kugeln bleiben seither auf unserem Platz.

Dank einem nicht sehr aufmerksamen Autofahrer aus der Nachbarschaft, welcher zweimal in eine Fahnenstange fuhr, sind wir zu zwei Aluminium-Fahnenstangen gekommen, welche wir in der Länge kürzten und als Halterung für unsere Platzbeleuchtung verwenden konnten.

Jetzt passt alles und wir werden in nächster Zeit keine weiteren Baustellen bearbeiten müssen.

 

Präsident André Himmelrich


Luzern, 28.11.2013